Was ist eine NFC-Visitenkarte?
Eine NFC-Visitenkarte überträgt deine Kontaktdaten mit einem Antippen auf das Handy des Gegenübers. Sie kann eine physische Karte, ein Aufkleber oder dein Telefon selbst sein — übertragen wird in jedem Fall dasselbe: ein kleines Datenpaket.
Keine Karte, sondern eine Übertragung
Auf einer gedruckten Karte steht die Information auf dem Papier. Bei NFC wandert sie elektronisch. Hält das Gegenüber sein Handy daran, erscheint eine Benachrichtigung mit einem Kontaktdatensatz (vCard) oder einem Link, den man direkt ins Adressbuch speichern kann. Eine App ist dafür nicht nötig — jedes moderne NFC-fähige Handy liest das.
Drei Erscheinungsformen
Erstens die programmierbare NFC-Karte oder der Sticker: einmal beschrieben, fertig. Zweitens das Telefon selbst: eine App lässt es sich wie einen NFC-Tag verhalten (HCE), sodass keine zusätzliche Karte nötig ist. Drittens die Rückfallebene QR-Code — für Geräte ohne NFC oder mit abgeschaltetem NFC.
Für wen es sich lohnt
Für alle, die viele Menschen treffen: Vertrieb, Beratung, Events, Messen, Selbstständige. Ändern sich deine Daten, druckst du keine 500 Karten nach, sondern bearbeitest einen Datensatz. Und die Karten können nicht im Büro liegen bleiben — das Telefon ist ohnehin dabei.
Häufige Fragen
Muss das Gegenüber eine App installieren?
Nein. Der per NFC gesendete Kontaktdatensatz wird vom System des Telefons verarbeitet und lässt sich direkt in die Kontakte speichern.
Lesen iPhones NFC-Visitenkarten?
Ja. Moderne iPhones lesen NFC-Tags im Hintergrund; die Oberseite des Geräts an die Karte oder das andere Handy zu halten genügt.
Braucht man Internet?
Zum Senden nicht — die Übertragung läuft komplett zwischen den Geräten. Trägt die Karte einen Weblink, braucht der Empfänger für dessen Aufruf eine Verbindung.
Mach dein Handy zur Visitenkarte. Business Card Tap überträgt deine Daten per NFC mit einem Antippen auf das andere Handy und zeigt einen QR-Code, wenn NFC nicht verfügbar ist. Komplett offline, ohne Konto.
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